Silvias Geschichte – Dantselog

Silvias Geschichte – DantseLog

Silvia: Die Geschichte über die Heilung einer depressiven Frau gab DantseLog den Namen.

Ich setzte die Methoden in bestimmten Fällen und ganz präzise, nur bei sehr ausgewählten Personen, immer öfter in meinem Coaching ein und die Ergebnisse waren sehr zufriedenstellend, manchmal geradezu spektakulär.

So wie in dem Fall der Frau, die 2015 den Weg zu mir fand. Ich nenne sie Silvia (Name geändert).

Sie war zu diesem Zeitpunkt 55 Jahre alt und litt schon seit 30 Jahren unter schweren Depressionen und dem Borderline-Syndrom. Silvia hatte schon viele Therapeuten besucht und war auch mehrmals stationär in Kliniken für einige Wochen oder gar Monate behandelt worden.

Sie kam zu mir und sagte, dass alle sie als therapieresistent abgestempelt hätten. Die Frau war wie gelähmt in ihrem Leben. Silvia fand keine Kraft mehr, um etwas zu tun. Ihre Antriebslosigkeit war unfassbar. Es mangelte ihr ständig an Energie, obwohl sie einen starken „Wunschwillen“ hatte.

Ich unterscheide zwischen „Wunschwillen“ und „Aktionswillen“. Der erstere ist nur Wille in Form von wiederholten Wünschen, die aber nicht in Handlungen übergehen. Einen Wunsch ständig zu wiederholen, an dem Wunsch hartnäckig dranbleiben, sich sogar ständig Informationen darüber zu holen, aber doch niemals die richtigen Schritte zur Umsetzung zu unternehmen, dass nenne ich „Wunschwillen“.

Als die Frau zu mir kam, wusste sie nicht mehr, wohin sie gehen sollte. Das sagte sie auch selbst. Sie meinte: „Dantse, ich war bei den besten Therapeuten und Kliniken. Ich glaube nicht, dass Sie mir helfen können, aber Sie haben geworben, dass Ihr Coaching wie Magie wirkt. Nun bin ich einfach neugierig.“

Sie litt sehr unter ihren Krankheiten, hatte ihren Mann und ihren Job verloren, seit Jahren keine andere Beziehung mehr gehabt und sie sah dabei zu, wie ihre Kinder auch langsam depressive Züge bekamen. Das war der Hauptgrund für sie, es noch einmal mit einer Therapie zu versuchen. Da alle Ärzte und Therapeuten ihr schon gesagt hatten, dass ihr Fall hoffnungslos sei und sie nur noch mit Medikamenten, die zum Teil schlimme Nebenwirkungen hervorriefen, behandelbar wäre, war sie sehr skeptisch bezüglich ihrer Heilungschancen.

Ich schlug ihr Dantselog vor (das es noch gar nicht unter diesem Namen gab) und erklärte ihr, wie es funktionierte, doch sie lehnte diese Methode ab und wir blieben beim klassischen Coaching.

Nach 4 Sitzungen in zwei Wochen ging es ihr schon viel besser, aber dennoch war es nur die Beruhigung, weil sie tatsächlich noch einmal versuchte, ihre Krankheiten in den Griff zu bekommen. Es war keine wirkliche Veränderung. Alles schien zwar immer besser zu funktionieren, aber sie fiel immer wieder zurück in ihren alten Zustand.

Die Antriebslosigkeit, die ihr die letzte Energie raubte, war einfach zu stark, sie kam nicht mehr zum Coaching. Ich rief sie zwei Tage lang an, aber sie ging nicht ans Telefon. Tage später rief ihr Sohn mich an und bat mich dringend zu ihnen zu kommen:

„Mama wollte seit einer Woche gar nicht mehr aus dem Bett gehen. Sie redet mit Niemanden und sie isst seit 2 Tagen auch gar nichts mehr.“

Ich kam zu ihnen und sah sie. Sie war total fertig. Sie redete, wie jemand, der im Sterben liegt. Es war, als würde jemand sie ans Bett fesseln oder als ob ein riesiger, schwerer Stein in ihr wäre, der sie daran hinderte aufzustehen. Das sagte sie mir jedes Mal, wenn sie aufstehen wollte. Sie schaffte es nur noch aufs Klo zu gehen und zu trinken. Sie fand auch keine Kraft mehr, zu essen oder das Essen für ihre Schulkinder zu machen usw.

Der Rückfall war so plötzlich und unerwartet, weil alles seit 4 Wochen gut lief und sie sogar dabei war, ihre Pläne umsetzen zu wollen. Ihr Aktionswille war entstanden und dann plötzlich das.

Zusammen versuchten wir zu rekonstruieren, was am Tag des Rückfalls passiert war. Es schien aber einfach nichts Besonderes zu geben, dass so etwas verursacht hätte haben können.

Ich schlug ihr vor, dass wir es doch mit Dantselog probieren sollten und diesmal willigte sie ein.

Ich entschied mich dann, sie mit meiner Methode der Selbst-Multigespräche zu coachen. Nachdem wir gemeinsam die Struktur erarbeitet hatten, die ersten Akteure kreiert hatten und unser „Theater“ anfingen, bröckelte nach nur 2 Stunden ihr Blockadenberg. Wir erfuhren viel und sogar viel mehr als erwartet.

Nach sechs Wochen Coaching war sie praktisch „geheilt“. Für mich war das zwar noch nicht ganz sicher, aber für sie war es schon die Heilung. Sie sagte, sie hätte sich in 30 Jahren nicht so gefühlt wie in diesem Moment. Sie wusste, dass sich ihr Zustand noch stabilisieren musste, aber dieser erreichte Zustand war für sie schon die Heilung. Im gleichen Jahr eröffnete sie endlich ihr Geschäft. Das bedeutete ihr Aktionswille war aktiviert. Heute betreibt sie das Geschäft, das sie sich seit über 30 Jahren gewünscht hatte, es aber wegen ihrer Krankheit nicht umsetzen konnte. Sie ist seit zwei Jahren in einer festen Beziehung, gibt Seminare und Workshops und ist sozial sehr aktiv. Es ist, als ob sie die verlorenen 30 Jahre wieder aufholen möchte.

Was war passiert mit Silvia, wodurch sie diese 30 Jahre alten Krankheiten in wenigen Wochen erfolgreich bekämpfte? Hatte ich sie vielleicht verzaubert? Vielleicht sogar mit Voodoo? Nein, nichts von alledem. Wir hatten einfach die von mir entwickelte besondere Technik der Autokommunikation benutzt, um die Ursache ihrer Antriebslosigkeit zu ergründen und sie mit Erfolg auszuschalten. Wie das funktionierte zeige ich dir im Folgeband „Die Technik von Dantselog“.

Ich habe sie stabilisiert, indem ich ihr die Werkzeuge gab, um Attacken schnell zu erkennen und in Schach zu halten, denn ganz verschwinden werden diese Krankheiten in ihr nicht, aber sie haben keine Macht mehr über sie. Sie hat sich die Macht zurückerobert. Ruckfälle kann sie schon allein ohne fremde Hilfe abfangen und ein dunkles Loch mit Dantselog immer schnell verlassen.

 

Das Buch. (Hierbei handelt es sich um Band 1)

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