Gluten, Gefahr für den Körper / Dantse Dantse: Volksdrogen

Gluten ist ein Kleber oder Klebereiweiß, ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Arten von Getreide vorkommt. Wenn Wasser zu Getreidemehl gegeben wird, dann bildet das Gluten beim Anteigen aus dem Mehl eine gummiartige und elastische Masse, nämlich den Teig. Der Kleber hat für die Backeigenschaften eines Mehls eine zentrale Bedeutung.

Man geht davon aus, dass etwa 1/3 aller Menschen Gluten nicht vertragen können. Die richtige Zahl wäre aber viel höher, wenn die Ärzte mehr auf die Ernährung ihrer leidenden Patienten schauen würden. Unsere Verdauungsenzymekönnen Gluten nicht in Aminosäuren zerlegen. Gluten ist verdauungsresistent und kann mit der Zeit den Darm durchlässig machen und somit ins Blut gelangen.

Die Industrie benutzt Gluten auch als Klebstoff und genauso verklebt es unseren Körper und behindert so die Aufnahme von Nährstoffen. Das führt zu einem Nährstoffmangel. Die Folge für den Körper sind chronische Entzündungen, die wiederum chronischen Krankheiten wie Krebs verursachen. Gluten kann auch Depression verursachen, wie Forscher von Uni Monash in Australien bewiesen haben. Außerdem beschleunigt es den Alterungsprozess.

Bei einer Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) oder Empfindlichkeit sind folgende Getreide mit hohem Glutengehalt zu vermeiden:

  • Weizen
  • Dinkel
  • Roggen
  • Kamut
  • Einkorn
  • Quinoa: Quinoa ist nicht direkt ein Getreide, enthält aber Prolamine, die für Menschen mit Glutenunverträglichkeit toxisch sind

Glutenfrei sind dagegen

  • Hirse
  • Mais
  • Reis
  • Quinoa
  • Amaranth
  • Buchweizen

Getreide mit wenig Gluten sind

  • Hartweizen
  • Hafer
  • Gerste

Oft stellen die Ärzte überhaupt keine Verbindung her zwischen den Beschwerden eines z.B. übergewichtigen Patienten und dem Konsum von Weizen, obwohl schon eine strenge glutenfreie Ernährung viele Krankheiten verschwinden und Pfunde schmelzen lassen würde, wie ich in meinem Coaching festgestellt habe.

Außerdem ist zu erwähnen, dass Mehl den Insulinspiegel noch stärker als Haushaltszucker beeinflusst. Das Mehl bzw. die Mehlstärke wird schon im Mund durch den Speichel in einfachen Zucker umwandelt. Haushaltszucker wird erst im Magen gespalten. Die Konsequenz daraus ist, dass unser Insulinspiegel schon beim Mehlessen wegen des Zuckers steigtund uns motiviert, noch mehr Mehl zu essen. Das bedeutet auch noch mehr Zucker und wiederrum danach noch mehr essen. Man wird fast süchtig:

Mehl-Zucker-Insulin-Hunger-Zucker-Insulin-Hunger-Zucker.

Weitere versteckte Quellen von Gluten in unseren Weizenprodukten

Gluten wird heute ohne jegliche Deklarierung Mehlprodukten zugesetzt.

Da Gluten enzymatisch verarbeiten werden kann und zur Herstellung von Emulgatoren, Verdickungsmittel, Geschmacksstoffe usw. benutzt wird, wird es als Zusatzstoff während der Verarbeitung von Weizenprodukten wie Brot und Nudeln verwendet. Die Bäcker und die Industrie benutzen es gern, um Brötchen und andere Backprodukten besonders lange frisch, weich und lecker zu haben. Alles ganz offiziell, preisgünstig und ohne dies deklarieren zu müssen. Das ist ein weiteres Gegenargument für Menschen, die meinen, dass man doch früher auch Weizenprodukte gegessen habe und gesund war, und deswegen könne Weizen nicht ungesund sein. Ja, wie man nun sieht, gaben unsere Vorfahren aber nicht zusätzlich und absichtlich Abfälle aus der Verarbeitung von Stärke und Traubenzucker (Gluten) in ihr leckeres Brot.

Mehr zu den Gefahren von Weizen und anderen Volksdrogen findest du in Dantse Dantses Buch „Volksdrogen: Durch Irrlehre, Irrglaube, industrielle Manipulation zum JUNKIE“

Erhältlich auf Amazon.de und auf indayi.de

KOMMENTAR VERFASSEN

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: